§ 1
Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „CrazyHydrants".

Er hat seinen Sitz in Schmölln und ist in das Vereinsregister bei AG Altenburg mit der Nr. VR 818 eingetragen.

 

§ 2
Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

Zweck des Vereins ist die Pflege und Erhaltung von Kunstwerken in der Region. Der Verein fördert

die Kunst und Kultur der Region, den Heimatgedanken sowie die Bildung.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Pflege und Erhaltung von künstlerisch gestalteten Oberflächen auf Überflurhydranten.

 

Die Realisierung der Vorhaben soll durch die Vereinsmitglieder selbst, wie auch durch Kinder und Jugendliche der Region unter organisatorischer Führung und künstlerischer Anleitung von Vereinsmitgliedern erfolgen. Der Verein sichert die Pflege und Erhaltung der Kunstwerke.

 

§ 3
Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos im Sinne des § 55 AO tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins. Vergütungen, die Vereinsmitgliedern gezahlt werden, dürfen nur Ausgaben decken, die bei der Erfüllung des Vereinszweckes entstanden sind. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4
Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder können natürliche Personen, aber auch juristische Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter.

Stimmberechtigt sind Mitglieder erst ab dem 16. Lebensjahr.

 

Der Aufnahmeantrag erfolgt schriftlich, auch unter Zuhilfenahme moderner Kommunikationsmittel. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung, die einer Begründung bedarf, steht dem/der Bewerberin die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die dann endgültig entscheidet.

Die Aufnahme wird erst nach Bezahlung der Aufnahmegebühr und des ersten Jahrsbeitrages wirksam.

 

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

 

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von 3 Monaten jeweils zum Ende des Kalenderjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

 

Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem halben Jahr.

Über den Ausschluss entscheidet der erweiterte Vorstand. Vor der Entscheidung hat der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen einem Monat an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

§ 5
Beiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Über die Höhe und die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Höhe und die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge ist in der Beitragsordnung festgeschrieben. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, sie haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

 

Jedes Mitglied hat den Jahresbeitrag spätestens bis zum 31. Januar des laufenden Jahres an den Verein zu entrichten.

§ 6
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der erweiterte Vorstand
  • der Vorstand

§ 7
Mitgliederversammlung

Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

  • Wahl und Abwahl des Vorstands
  • Entlastung des Vorstands
  • Entgegennahme der Berichte des erweiterten Vorstandes
  • Wahl der Kassenprüfern/innen
  • Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit
  • Genehmigung des Haushaltsplans
  • Beschlussfassung über die Änderung der Satzung einschließlich der Änderung des Vereinszwecks
  • Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
  • Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern
  • Entscheidung über die Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen

 

Einberufung von Mitgliederversammlungen

Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Die Mitgliederversammlung soll, sofern nicht auf Antrag anders bestimmt, im April des Jahres stattfinden.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war.

 

Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.

 

Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung oder der Beitrags- und Geschäftsordnung einschließlich der Änderung des Vereinszwecks und der über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

 

Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen

Die Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des Vorstandes oder einem mehrheitlich gewählten Versammlungsleiter geleitet. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

 

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann persönlich oder durch schriftliche Bevollmächtigung ausgeübt werden. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.

Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

 

Die Abwahl des Vorstandes, Satzungsänderungen einschließlich der Änderung des Vereinszwecks und die

Auflösung des Vereins können nur mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem zu Beginn gewählten Schriftführer (Protokollführer) zu unterzeichnen ist.

§ 8
Vorstand, erweiterter Vorstand

Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus drei Personen, dem 1. und dem 2. Vorsitzenden sowie dem Kassenwart. Die Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsberechtigt.

 

Die Vertretungsmacht des Vorstands ist intern oder in der Weise beschränkt, dass er bei Rechtsgeschäften von mehr als 1000 Euro verpflichtet ist, die mehrheitliche Zustimmung des erweiterten Vorstands einzuholen.

 

Der erweiterte Vorstand besteht aus

  • dem Vorstand
  • dem Register
  • dem Chronist
  • dem künstlerischen Berater
  • bis zu 4 Beisitzern.

 

Aufgaben und Zuständigkeiten des erweiterten Vorstands

Der erweiterte Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere die

 

  • Abstimmung, Anweisung und Prüfung der Einhaltung von technischen Bestimmungen der Eigentümer / Verwalter der Objekte
  • Beratung, Unterstützung bei der Erbringung von künstlerischen Leistungen an den Objekten; Logistik
  • Erfassung und Katalogisierung der bearbeiteten Objekte und ggf. von zu beseitigenden Schadensfälle an diesen

 

  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung
  • Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
  • Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts, Vorlage der Jahresplanung
  • Beschlussfassung über Aufnahmeanträge, Ausschlüsse von Mitgliedern

 

Wahl des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren in schriftlicher und geheimer Abstimmung gewählt; rechtsgültig auch anders, wenn kein Widerspruch erhoben wird. Ist bei Ablauf der Frist noch kein neuer Vorstand gewählt, verlängert sich die Amtszeit bis zur Wahl eines neuen Vorstandes, welche unverzüglich einzuleiten ist. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

 

Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Wiederwahl ist zulässig. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

 

Der erweiterte Vorstand wird vom Vorstand mehrheitlich auf unbestimmte Zeit gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, welche bei Bedarf mit modernen Kommunikationsmitteln einzuholen ist. Über jede Neuwahl des erweiterten Vorstandes ist ein Protokoll mit den Unterschriften aller anwesenden Vorstandsmitglieder zu führen.

 

Vorstandssitzungen / Erweiterte Vorstandsitzungen

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. oder dem 2. Vorsitzenden einberufen werden.

Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden; ggf. wird die Stimme bei Abwesenheit über moderne Kommunikationsmittel eingeholt.

 

Die Stimmen des erweiterten Vorstandes sind zu allen neuen und wichtigen Aufgaben einzuholen.

Erweiterte Vorstandssitzungen werden vom 1. oder dem 2. Vorsitzenden einberufen. Die Tagesordnung soll vorliegen. Über die erweiterte Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu fertigen. Der Protokollführer wird zu Beginn der Sitzung bestellt.

§ 9
Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 4 Jahr zwei Personen zur Kassenprüfung. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstands oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig. Diese haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu

erstatten. Die Kassenprüfer/innen erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des /der Kassenwartes/in und der übrigen Vorstandsmitglieder.

§ 10
Geschäftsjahr und Rechnungslegung

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Das erste Geschäftsjahr endet am 31. Dezember des Gründungsjahres. Der Vorstand hat bis zum 31. März jeden Jahres für das vergangene Geschäftsjahr den Jahresabschluss aufzustellen. Die Prüfung des Jahresabschlusses erfolgt durch einen oder zwei der von der Mitgliederversammlung bestimmten Kassenprüfer.

§ 11
Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

 

Vorstehende Satzung wurde am 16.09.2008 von der Mitgliederversammlung beschlossen und tritt umgehend in Kraft. Hierfür zeichnet der Vorstand:

Unterschriften Satzung